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Meine Arbeit bei der Tafel

Hier findest du Erfahrungsberichte von Ehrenamtlichen, Praktikanten*innen und Co.

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5 Antworten zu “Erfahrungsberichte”

  1. Name: Swantje Amelung
    Derzeitige Beschäftigung: Doktorandin
    Alter: 27

    Die Arbeit bei der Tafel hat mir bisher immer viel Freude bereitet. Ich arbeite unheimlich gern dort und fühle mich sehr wohl. Die Arbeit ist aufgrund des ständigen Kundenkontakts abwechslungsreich und die Kolleg:innen sind super nett. Im Moment haben wir sehr viele Kund:innen, was die Arbeit etwas anstrengend macht. Deshalb brauchen wir dringend noch mehr Unterstützung und ich würde mich freuen, ein paar neue Gesichter zu sehen! 🙂

  2. Name: Dennis Wilken
    Derzeitige Beschäftigung: EDV/Verwaltung bei der Osnabrücker Tafel
    Alter: 33

    Ich bin vor ca. 2 Jahren als 1 Euro-Jobber zur Tafel gekommen. Ich musste damals aufgrund einer Erkrankung eine längere Auszeit nehmen, die Tafel war mein erster richtiger Job seit Jahren.

    Als ich dort ankam, wusste ich relativ wenig von der Tafel und Ihrer Arbeit. Ich bin zwar zwei oder dreimal dort gewesen als Kunde, aber so richtig Gedanken hatte ich mir über diesen Verein noch nicht gemacht. Das sollte sich ändern, als ich meine AGH dort anfing.

    Ich begann in der Sortierung zu helfen, auf dem Hof und bei den Kistenfahrten mit Reiner. Es tat sehr gut, mal wieder etwas machen zu können, die Leute waren nett, offen und herzlich, sodass man sich schnell wohlfühlte. Auf dem Hof gab es zwar ab und an Mal ein paar “Rupigkeiten” oder lautere Worte, aber alles lies sich schnell klären und blieb friedlich. Zusammenhalt war und ist ein ständiger Begleiter unserer Arbeit und half uns bis jetzt durch die aktuellen Krisen.

    Ich fand schließlich irgendwann meinen Platz im Büro, wo ich meine Fähigkeiten am besten einsetzen konnte. Vor allem, dass auf meine Defizite Rücksicht genommen wird und die Befriedigung eine wohltätige Arbeit vollbracht zu haben am Tagesende, machten diesen Arbeitsplatz schon früh zu einem zweiten Zuhause für mich. Während meiner kurzen Zeit, die ich dort jetzt schon bin, wurde der Anstieg an Kunden von Quartal zu Quartal spürbar mehr. Die Pandemie brachte immer mehr Menschen in die Lage, Hilfe bei der Tafel in Anspruch nehmen zu müssen. Die Flüchtlingskrise traf uns dann wie eine Welle, in der wir heute noch versuchen, oben auf zu schwimmen. Die Lebensmittel wurden immer knapper, wir mussten handeln und um Hilfe rufen. Unternehmer, Vereine, Privatpersonen und viele mehr reichen uns aktuell die Hände und sorgen dafür, dass wir unserer wohltätigen Arbeit nachkommen können. Sei es durch Geldspenden, um unsere Logistik am Leben zu halten oder durch Sachspenden um unsere unzähligen neuen Schützlinge mitversorgen zu können.

  3. Derzeitige Beschäftigung: Oberstufenschülerin
    Alter: 16

    Ich arbeite seit Dezember 2020 ehrenamtlich bei der Osnabrücker Tafel. Damals stieg mein Interesse an ehrenamtlicher Arbeit durch ein Seminar, welches ich in der Schule absolvierte. Meine Eltern sind mit einigen der Mitarbeiter*innen vertraut, wodurch ich auf die Idee kam mich dort nach einer Tätigkeit zu erkundigen. Im ersten Jahr, in dem ich dort arbeitete, konnte ich dort aufgrund des Lockdowns und meines Schulabschlusses jeden Tag helfen. Ich habe mich dort schnell eingefunden und wurde sehr herzlich von allen aufgenommen. Mit einem der Fahrer fing ich dann auch an, täglich unsere Tafel- Touren zu fahren. Mittlerweile haben sich meine Aufgaben in den Bürobereich „verlegt“. Daher versuche ich dort aktuell nach der Schule oder an freien Tagen mind. 2 mal in der Woche zu helfen. Die Tätigkeiten in der Verwaltung machen mir viel Spaß und auch dort kann ich stets etwas durch meine Kollegen dazulernen. Zusammen mit Dennis aus dem EDV führen wir die Social Media-Accounts. Dabei ist Dennis für unser Facebook-Profil zuständig und ich für den Instagram-Account. Dort versuchen wir immer coole und unterhaltsame Posts zu kreieren. Aufgrund der aktuellen Situation mit den vielen Ukraine Flüchtlingen sind oft Russisch- oder auch Englischkenntnisse gefragt. Dabei bietet sich mir oftmals eine gute Gelegenheit zu vermitteln und den Kontakt zwischen unseren Kunden*innen und unseren Mitarbeiter*innen zu erleichtern. Insgesamt bin ich sehr dankbar ein Teil der Osnabrücker Tafel zu sein und freue mich auf viele weitere Arbeitstage dort.

  4. Ich habe nach meinem Abitur im Sommer 2020 bis zum Sommer 2021 meinen Bundesfreiwilligendienst bei der Osnabrücker Tafel geleistet. Ursprünglich sollte ich nur ein halbes Jahr bleiben, jedoch habe ich bis auf ein Jahr verlängert. Die Tafel hat mir von Anfang an viele Möglichkeiten gegeben, sodass ich in allen Bereichen der Tafel-Arbeit tätig sein durfte. (Beifahrer, Sortierung, Registratur, Ausgabe, etc.) Nach kurzer Zeit verlegte sich mein Schwerpunkt (eher ungeplant) ins Büro. Dort kam ich das erste mal mit Aufgaben der Verwaltung, EDV und Koordinierung in Berührung, die ich aus der Schule nicht kannte. Durch sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinen Kollegen und dem Vorstand, war ich schnell eingearbeitet und habe unheimlich viel lernen können. Die Tafel und alle tollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mich vom ersten Moment an sehr offen und herzlich empfangen, sodass es mir letzten Herbst wirklich schwer fiel hauptberuflich an die Uni zu wechseln. Ich bin sehr froh, dass ich die Tafel kennenlernen durfte und zugleich stolz, meinen Mitmenschen über diesen tollen Verein helfen zu können. Leider bin ich aufgrund meines Studiums momentan nicht so aktiv in der Tafel.

  5. Name: Jakob Henrik Jahns
    Derzeitige Beschäftigung: FSJler
    Alter: 21

    Die Arbeit bei der Tafel hat mir sehr gut gefallen, weil die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen überwiegend sehr freundlich sind und man das Gefühl hat, etwas Sinnvolles zu tun.

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