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Die Geschichte der Tafel Osnabrück

Die Osnabrücker Tafel ist vielmehr als nur ein Verein oder ein Standort in Gartlage. Die Osnabrücker Tafel blickt zurück auf viele Entwicklungen und Veränderungen im Laufe der Zeit.

Blick auf Tafelgebäude von der Hinterseite

Der Anfang

Die Osnabrücker Tafel wurde 1996 gegründet und hatte seinen ersten Standort in der Möserstraße. Das Ziel der Tafel war es damals wie heute, gut erhaltene Lebensmittel, welche vom Verkauf über geblieben sind, zu retten und den Bedürftigen zur Verfügung zu stellen. Am Anfang traten vermehrt Probleme auf wie beispielsweise die Vereinsgründung, die Erstellung einer Satzung sowie auch die Suche nach entsprechenden Räumlichkeiten. Aber mit der Hilfe von ehrenamtlichen Helfer*innen, Spender*innen und Mitbürger*innen, gelang es uns diese Probleme zu meistern.
Bis zu dem Zeitpunkt, als die Tafel ihr erstes eigenes Auto erhielt, transportierten ASB Bullis aus dem Zivildienst die Kisten zur Zentrale. Als wir den Standort Möserstraße verlassen mussten, fanden wir uns eine kurze Zeit in der Luisenstraße ein, bis wir dann im März 2005 zu unserem aktuellen Standort in der Schlachthofstraße 1 gezogen sind.

Standort Gartlage

Das alte Gebäude an der Schlachthofstraße 1 war auch in der Vergangenheit ein besonderer Standpunkt. In früheren Zeiten war dort, wie es der Straßenname schon verrät, ein Schlachtbetrieb heimisch. Die 1. Etage war dem Betriebsveterinär und seiner Frau als Wohnung vorbehalten. Als die Frau des ehemaligen Veterinär verstarb, blieb die Wohnung im oberen Teil der Tafel leer und wird heute offiziell als nicht betriebssicher eingestuft.
Der ehemalige Schlachthof ist im Besitz des angrenzenden Nachbarn KME, von der Stadt angemietet und letztendlich untervermietet an unseren Verein, der Osnabrücker Tafel e. V.